Im Frühjahr 2014 wurde in Leeds ein Film gedreht. Die Geschichte des Films hat das Leben geschrieben. Sie handelt von Urban Grimshaw.

11 Jahre alt war er 1994. Durch alle sozialen Netze der britischen Gesellschaft der Thatcherära gefallen, lebte er mit anderen Kindern in ähnlicher Lage überwiegend auf der Straße. Schule gehörte nicht zu diesem Leben, dafür aber Sex und Drogen. 

Welche erstaunliche Wendung Urbans Leben nahm, als er Chop traf, der es nicht schaffte, wegzuschauen, der sich verantwortlich fühlte, erzählt dieser Film.

Grundlage für den Film ist das Buch, das Bernard Hare, Chop, über diese Zeit geschrieben hat. 

Sein Credo ist, dass es nur einen einzigen Menschen braucht, der sich kümmert, um einem Straßenkind den Weg zurück in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Eine starke Botschaft, die in den letzten 20 Jahren nichts an Aktualität verloren hat.

Die obdachlosen Kinder, deren Geschichte erst zum Buch und nun zum Film geworden ist, sind heute erwachsen. Einige von ihnen haben am Filmset die jungen Schauspieler getroffen.

Gedreht wurde in Leeds, dort lebte Urban als Kind.

Auf dem Foto steht links der ‘echte’ Urban Grimshaw, rechts ist Fraser Kelly, der Urban im Film spielt. 

Der Film der Regisseurin Candida Brady wird seine Premiere am 07.11.2015  und 08..11.2015 bei den Filmfestspielen in Leeds haben. Von dort wird der Film hoffentlich seinen Weg in viele Kinos finden.

Urbans Mutter Greta wird von Anna Friel verkörpert, Richard Armitage spielt Chop.

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